Und da war dann im Bruchteil einer Sekunde dieses Lächeln. Ein verschmitzter Blick, ein keckes Zwinkern, Versprechen und Vertröstung zugleich.
Auf später einmal, wenn man wiederkommt. Wenn wieder alles perfekt sein wird, wenn die Vorfreude auf etwas Großes, Schönes lange dauern soll.
Klirrende Kälte. Die Bäume schneeschwer.
Eiskristalle schaffen bizarre Formen.
Die Luft so klar, so rein, so winterkalt.
Der Körper müde von der viele Bewegung im Freien.
Die Schuhe knirschen am eisigen Boden.
Und dort vorne ein Licht. Ein Versprechen für Wärme, für Geselligkeit. Behaglichkeit.
Ein Moment des Glücks. Innehalten – kurz bevor es passiert.
Eine Sekunde bevor der warme Schauer den Körper durchjagt.
Die Nackenhaare kräuseln sich.
Die Spannung - unerträglich.
Und dann: loslassen. Sich gehen lassen.
Eintauchen ins Wohlfühlen.
Mit jeder Faser den Körper spüren.
Die Erwartung.
Schon beim Entree verführende Düfte. Erlesenes Ambiente. Zeit nehmen.
Die Qual der Wahl. Besonderes finden. Goldgelbes im Glas. Das Warten auf den Moment.
Und dann – und dann …
Neues probieren. Nicht ganz sicher sein.
Adrenalin pulsiert im Körper. Überwindung muss sein.
Sich einlassen, anderen vertrauen. Es wagen.
Weggeströmt werden. Nicht alles kontrollierbar.
Heldenhaft bestehen. Zu den Siegern gehören.
Der Wunsch nach mehr.
Die Lust des Augenblicks. Spezielles im Blick.
Unvergleichliche Momente. Altes entdecken, Neues erleben, Großes bestaunen, Kleines schätzen.
Festhalten wollen, speichern, wie in einem Tank.
Für später, wenn die Seele des Alltags nach Nahrung schreit.